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Neue Hornissenart im Anflug

Vespa velutina


Merkmale
Die Königinnen erreichen eine Körperlänge von etwa 3 Zentimetern, Arbeiterinnen werden etwa 2,4 Zentimeter lang. Damit ist die Art etwas kleiner als die in Europa weit verbreitete Hornisse (Vespa crabro). Ihre Färbung variiert je nach Unterart. Vespa velutina nigrithorax, die in Frankreich eingeschleppte Unterart, hat eine schwarze Grundfärbung und eine feine, goldene Behaarung. Ihr Kopf ist schwarz oder dunkelbraun, nur vorne ist er orange. Das erste Segment des Hinterleibs hat an der Grenze zum zweiten eine feine, weißliche bis gelbe Binde. Das dritte Segment trägt eine schmale, das vierte eine breite gelborange Binde, das fünfte und sechste Segment sind braun.

Vorkommen
Das ursprüngliche Vorkommen von Vespa velutina umfasst den Süden Chinas, Thailand, Malaysia, Vietnam und Indonesien.
Nach Europa wurde die Art vermutlich bereits im Jahr 2004 über den Seeweg aus China eingeschleppt. Im Herbst 2010 gelangte die Hornisse über die Pyrenäen bei Irún auf die Iberische Halbinsel und breitete sich schnell im spanischen Baskenland und Navarra aus. Mittlerweile ist sie auch in Galizien und Portugal nachgewiesen sowie seit 2012 auch in der Provinz Girona (Katalonien)

2014 wurde sie zum ersten Mal in Süddeutschland (Waghäusel bei Karlsruhe) fotografisch dokumentiert.

Lebensweise
Die Tiere leben räuberisch und jagen im Flug verschiedene Fluginsekten. Dabei können sie sogar rückwärts fliegen. Sie jagen dabei auch Honigbienen direkt vor deren Fluglöchern und können daher in größerer Zahl ein ernstes Problem für die Imkerei darstellen. Allerdings erbeutet sie nur einzelne Bienen in individueller Jagd und ist damit wesentlich weniger gefährlich als die Asiatische Riesenhornisse (Vespa mandarinia), die in Gruppenangriffen ganze Bienenvölker auslöschen kann. Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) weist im Gegensatz zur Östlichen Honigbiene (Apis cerana) deutlich schlechtere Abwehrstrategien auf, da letztere besser an diese Feinde angepasst sind.
Die Hornissen sind nicht aggressiv, verteidigen aber ihre Nester bei Annäherungen unter zwei Metern im Schwarm. Die bis zu 60 Zentimeter langen Nester werden normalerweise hoch oben auf Bäumen gebaut, selten findet man sie beispielsweise auf Dachböden und in Schuppen. Die großen Nester umfassen ein Volk mit mehreren tausenden Individuen.



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Information der Seuchenwarte

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